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Alles über Erdnussallergie, Sonnencreme & Hautkrebsvorsorge 🌞🥜

Antworten auf deine wichtigsten Fragen

Hallo liebe Eltern 👋 

Heute beantworten Tatjana Braun und Felix King wieder die drängendsten Fragen der Community! In dieser Folge erfährst du:
✅ Was du tun kannst, wenn dein Kind eine Erdnussallergie hat
✅ Welche Sonnencreme für Neurodermitis-Kinder am besten geeignet ist
✅ Wann der richtige Zeitpunkt für die erste Hautkrebsvorsorge ist

Hier kommst du direkt zur Podcastfolge 🎧

Kann sich eine Erdnussallergie “verwachsen”?

Die schlechte Nachricht vorab: Der Großteil der Kinder behält die Allergie ein Leben lang. Aber: Ca. 20–30 Prozent der Kinder mit Erdnussallergie „verlieren“ sie bis zum sechsten Lebensjahr durch Toleranzentwicklung.

Wichtig: Gehe mit deinem Kind regelmäßig zur Kontrolle beim Allergologen. Wir empfehlen erneute Allergietestungen (sIgE) und gegebenenfalls Provokationstests.

Falls dein Kind doch wieder Erdnüsse verträgt, ist regelmäßiger Verzehr wichtig, um die Toleranz zu erhalten.

Welche Sonnencreme eignet sich für Kinder mit Neurodermitis?🌞

Grundsätzlich gilt: Sonnencreme ist gerade in jungen Jahren extrem wichtig, um das Hautkrebsrisiko zu senken! Für Kinder mit Neurodermitis ist direkte Sonnenstrahlung besonders kritisch, weil sie die Hautprobleme verstärkt. Gleichzeitig kann Sonnencreme jedoch Hautreizungen verursachen.

Um diesem Dilemma zu entgehen, empfehlen wir Sonnencreme mit …

Physikalischem UV-Filter wie Titandioxid, Zinkoxid – diese bleiben auf der Hautoberfläche und lösen seltener Reizungen aus als chemische Filter
Lichtschutzfaktor 30 oder höher (besser 50): für optimalen Schutz
Ohne Duftstoffe, Parfüm & problematische Alkohole
Hautpflegende Inhaltsstoffe, die die Hautbarriere stärken (wie Glycerin, Dexpanthenol, Hyaluronsäure)

🔹 Empfohlene Sonnencremes für empfindliche Kinderhaut:

📌 Tipp: Teste die Sonnencreme vorab vorsichtig an einer kleinen Stelle wie der Unterarminnenseite. Nach drei bis fünf Tagen kannst du zum Regelgebrauch übergehen.

Ab wann sollten Kinder zur Hautkrebsvorsorge?

Das hängt vom Hauttyp ab. Eine einheitliche Empfehlung können wir nicht geben. Grundsätzlich gilt aber:

  • Kinder mit vielen Muttermalen (>50), heller Haut oder häufigen Sonnenbränden haben ein höheres Risiko.

  • Bei auffälligen Muttermalen: Hautarzt sofort aufsuchen!

Fazit: Aufklärung hilft!

Ob Erdnussallergie oder Neurodermitis: Wenn du dich auskennst, kannst du deinem Kind entscheidend dabei helfen, ohne größere Probleme durchs Leben gehen.

💡 Wichtiger Tipp: Bei Unsicherheiten lieber einmal mehr mit einem Kinderarzt oder Allergologen sprechen.

Interessante weitere Folgen zu dem Thema 🎧

Diese Empfehlungen ersetzten nicht die professionelle ärztliche Beratung. Bitte wende dich mit konkreten Fragen an einen Haut- oder Kinderarzt. Sollten Produkte genannt oder empfohlen werden, handelt es sich um unbezahlte Werbung.

Wir freuen uns von dir zu hören! Für Lob, Kritik, Themenwünsche und sonstiges, klicke 👉 hier 👈.

Das war’s für diese Woche! Mit hautfreundlichen Grüßen und bis nächsten Sonntag,

💛 Benedikt von der Kompass Redaktion

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